Keine Spur von Menschen
Diane Carey/Dr. James I. Kirkland
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Klappentext:
Die Enterprise soll neue Deflektorschilde testen. Dabei entgehen Captain Kirk und seine Crew nur knapp einer Katastrophe. Doch als die Gefahr bereits gebannt scheint, müssen sie entdecken, dass sie in einem Paralleluniversum
gestandet sind.
Plötzlich geraten sie mitten in eine Schlacht zwischen Klingonen und Romulanern. Die Enterprise kann eine Rettungskapsel mit zwei Klingonen an Bord holen. Aber offenbar haben diese beiden Klingonen noch nie einen Menschen zu Gesicht bekommen.
Um dieses Rätsel zu lösen, steuert Captain Kirk den Planeten Erde an. Und dort findet er eine Dschungelwelt vor, die von Dinosauriern beherrscht wird. Doch von der Menschheit kann er keine Spur entdecken...
Meinung:
Diane Carey hat zahlreiche Star Trek-Romane geschrieben und über die meisten davon lässt sich lediglich sagen, dass einer schlimmer ist als der andere. Aber als Sammler ist man ja einiges gewohnt - und kann sich auch mal überraschen lassen!
Dieser Roman ist um einiges länger als der Durchschnitt und auch um Längen besser als das, was von der Autorin sonst zu erwarten ist.
Die Idee, die Crew auf einer urzeitliche Erde mit Dinosauriern zu konfrontieren, ist originell, wenn auch etwas an "Jurassic Park" angelehnt. Dennoch ist es einmal nicht die übliche "Wir retten die Welt und alles, was sonst noch da ist" - Geschichte - jedenfalls nicht nur.
Zu einem Großteil ist der Überlebenskampf in der feindlichen Umgebung interessant geschildert, zudem hält
die Geschichte einige Überraschungselemente parat. Daher liest sich das Buch flüssig und bleibt auch
spannend bis zum Schluss. Die Charaktere sind gut getroffen und wirken nicht so leblos wie in vielen
anderen Werken.
Für etwas Verwirrung sorgt der sowohl in der dt. als auch in der US-Version angegebene Co-Autor, der an
einen Scherz denken lässt. Tatsächlich ist James Kirkland wohl tatsächlich eine reale Person, er beschäftigt sich
laut eines engl. Wikipedia-Eintrags als Paleonthologe und Geologe akademisch mit Dinosauriern.
Vielen Dank an Günther R., der im April 2010 mit einer Mail das jahrelange Rätselraten über
die reale Existenz des Co-Autors bei mir beendet hat.

