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HOME > Bücher > Carmen Carter: McCoys Träume

McCoys Träume

Carmen Carter

Carmen Carter: McCoys Träume - Cover Heyne Carmen Carter: McCoys Träume - US Cover 2 Carmen Carter: McCoys Träume - US Cover  
Heyne Einzelband Pocket Books Pocket Books

Die Rechte der Buchcover und der Klappentexte liegen beim jeweils angegeben Verlag, eine Verletzung dieses Rechtes ist nicht beabsichtigt.

Originaltitel: Dreams of the Raven
Zeitrahmen/Sternzeit: ab Sternzeit 5302,1; Serie
Bewertung: * * * * 1/2*
Erscheinungsdatum: USA: 1987 (Pocket Books) Dt.: 1992 (Heyne)
Ausgaben:
  • Pocket Books, Softcover, 255 Seiten (USA)
  • Heyne Verlag, Softcover, 265 Seiten (Dt.)
Teil einer Reihe: nein

Klappentext:

Der Notruf einiger Frenni-Handelsschiffe erreicht die Enterprise: Die Händler wurden von Klingonen angegriffen. Ein Räumer ist völlig zerstört, ein anderer schwer beschädigt. Captain Kirk fürchtet um den erst kürzlich geschlossenen Friedensvertrag zwischen dem klingonischen Imperium und der Föderation.

Als die Enterprise dem Frenni-Schiff zu Hilfe kommt, wird sie in eine Falle gelockt. Der selbstmörderische Angriff des Räumers durchschlägt die Schutzschilde und richtet ein Chaos an. Captain Kirk stellt fest, dass das Handelsschiff von einer bislang unbekannten Spezies gekapert wurde.

Dr. McCoy arbeitet bis zur totalen Erschöpfung, kämpft um das Leben der verletzten Crew-Mitglieder. Und dann wird der Medo-Offizier selbst das Opfer eines Unfalls - mit katastrophalen Folgen: McCoy kann sich an die letzten 25 Jahre seines Lebens nicht erinnern. Er hat alles vergessen, sein medizinisches Wissen, seine Karriere bei Starfleet, sogar seine Freundschaft zu Captain Kirk ...

Meinung:

Die Lebensvorstellungen eines jungen Erwachsenen decken sich nur in den seltensten Fällen mit der späteren Realität - genau darum geht es in "McCoys Träume". Durch ein Ungeschick und eine schlechte Nachricht flüchtet McCoys Geist ins Nirwana, vergisst die letzten 25 Jahre seines Lebens. Der Mann, der sich daraufhin für 23 Jahre alt hält und von einem Familienleben als Landarzt träumt, wird nur schwer damit fertig, auf einem Sternenschiff, der Enterprise, zu dienen und geschieden zu sein. Der McCoy-Anteil des Buches ist einfach großartig, angefangen von den kleinen Macken des Ersten Medo-Offiziers bis hin zu seinen verbalen Auseinandersetzungen mit Spock.

Eingerahmt wird dieser eigentliche Schwerpunkt durch die Bedrohung der "Raben", einer neu erfundenen Alienrasse der Autorin, die viel furchtsamer ist als nahezu alle in Voyager neu hinzugekommenen Gegner zusammen. Im englischen Original sind die "Raben" bzw. "Raven" titelgebend, für die deutsche Fassung wurde aus "Dreams of the Raven" "McCoys Träume"…

Viel zu kritisieren gibt es an diesem Buch nicht, verwendete Fakten zu den Personen stimmen im allgemeinen mit der offiziellen Star Trek-Geschichte überein, auch wenn der 23-Jährige McCoy etwas jung für einen Arzt erscheint und ich persönlich 25 Jahre Amnesie etwas zu viel finde. Nichts desto trotz sind alle Zutaten für ein tolles Buch vorhanden: glaubhafte Charaktere, die sich nahtlos in den bestehenden Kontext einfügen, eine spannende Rahmenhandlung und viele lose Enden, die erst zum Schluss zusammenlaufen. Einen winzigen Abzug gibt es allerdings für Spocks Verhalten, das hier und da etwas zu unterkühlt ausfällt, obwohl auch der Vulkanier sonst sehr gut getroffen ist.

Als Fazit absolut empfehlenswert.