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HOME > Bücher > Sonnie Cooper: Schwarzes Feuer

Schwarzes Feuer

Sonnie Cooper

Sonnie Cooper: Schwarzes Feuer - Cover Heyne Sonnie Cooper: Schwarzes Feuer - US Cover  
Heyne Pocket Books

Die Rechte der Buchcover und der Klappentexte liegen beim jeweils angegeben Verlag, eine Verletzung dieses Rechtes ist nicht beabsichtigt.

Originaltitel: Black Fire
Zeitrahmen/Sternzeit: Übergang Serie/1. Film (Zeitrahmen widerspricht Canon)
Bewertung: * * * *
Erscheinungsdatum: USA: 1982 (Pocket Books) Dt.: 1986 (Heyne)
Ausgaben:
  • Pocket Books, Softcover, 224 Seiten (USA)
  • Heyne Verlag, Softcover, 283 Seiten (Dt.)
Teil einer Reihe: nein

Klappentext:

Die Enterprise wird von einer Explosion zerrissen; Kirk und Spock werden schwer verwundet. Spock glaubt Beweise dafür zu haben, dass ein Saboteur am Werk ist. Doch Starfleet schlägt seine Warnungen in den Wind.
Also muss Spock auf eigene Faust - Captain Kirk liegt noch verletzt auf der Krankenstation - seinem Verdacht nachgehen, obwohl Pille alles andere als begeistert ist, denn in Spocks Rückgrat steckt noch ein Splitter. Dieser bereitet ihm nicht nur schier unerträgliche Schmerzen, sondern droht sogar ihn zu lähmen. Zusammen mit Scotty entführt er ein Schiff und folgt den vagen Spuren ans andere Ende der Galaxis.
Auf einem kleinen Wüstenplaneten müssen sie allerdings feststellen, dass sie nicht die einzigen waren, die diesen Spuren gefolgt sind. Auch die Klingonen und die Romulaner haben Raumschiffe geschickt. Sind alle in eine Falle gegangen?

Meinung:

"Schwarzes Feuer" ist ein Star Trek-Roman aus den 80ern, der sich zeitlich quasi zwischen Ende der Serie und vor dem 1. Film ansiedelt.

Diesen Roman zu bewerten ist nicht einfach, da er als Trek-Buch etwas aus dem Rahmen fällt. Er hat ein unheimlich hohes Tempo und mischt den Status Quo ordentlich auf. Praktisch nichts bleibt so, wie es war. Die Enterprise wird gleich in den ersten Szenen nahezu komplett vernichtet, nur um dann im Stil von "Star Trek - The Motion Picture" wieder aufgebaut zu werden. Spock macht dagegen eine erstaunliche Wandlung durch, wobei die als Pirat "Black Fire" noch eine eher harmlose Variante ist. Er steht dann auch eindeutig im Mittelpunkt der Handlung (wobei "Scotty" dankenswerterweise auch einmal einen größeren Part hat).

Von den Ideen und der Umsetzung her ist der Roman brillant, auf der anderen Seite ist das, was die Autorin den Fans zumutet, schon nicht ganz leichte Kost. Faszinierend dabei ist, dass Sonni Cooper die Charaktere ziemlich gut trifft, sie aber nicht unbedingt von ihrer besten Seite zeigt, sondern sie in Situationen bringt, die keine Gewinner produzieren kann. Während Spock sich durch das Diktat der Logik immer weiter von seinen Enterprise-Freunden entfernt, ist Scott aufgrund der Umstände schon dankbar, in Starfleet zu bleiben und seinen Posten als Chefingenieur der Enterprise zu verlieren. Der Verlust seiner geliebten "bairns", den Maschinen, erscheint da weniger schwerwiegend. Kirk muss sich mit zwei neuen Offizieren auseinandersetzen, die Spocks Positionen bekleiden und verhält sich diesen gegenüber weder souverän noch fair. Und doch ist jede dieser Verhaltensweisen absolut perfekt durch die Handlung begründet.

Trotz der Länge von nur 283 Seiten ist das Buch damit äußerst vielschichtig und beantwortet alle Fragen, obwohl ich der Meinung bin, dass das Schicksal von Desus noch etwas mehr Worte hätte vertragen können.

Um die Höchstwertung zu verdienen, fehlt dem Buch letztendlich aber etwas von der typischen Trek-Atmosphäre, obwohl sie sonst absolut angebracht wäre.

Ansonsten hat das Buch, typisch auch für Trek-Romane der 80er, mit dem Problem der "offiziellen Geschichte" zu kämpfen, dabei aber nicht so stark wie viele andere. Hier widersprüchlich ist die Lücke zwischen Serie und Film, die durch diesen Roman gefüllt wird (was aber, nebenbei bemerkt, auch viele andere Bücher versuchen und sich dabei quasi selbst über den Haufen rennen). Ebenfalls widersprüchlich ist die doch überproportionale Rolle der Tomarii/Tomariianer. Diese Problematik tritt nicht übermäßig stark zu Tage und ist hier auch nicht Gegenstand der Bewertung, niemand kann schließlich von einem Autor erwarten, in die Zukunft zu sehen, aber ich wollte es zur Vollständigkeit erwähnen.

Alles in allem ein sehr empfehlenswerter Roman, für Spock-Fans, ähnlich wie "Ishmael", schon ein Muss, wenn auch überaus ungewöhnlich. Leider (bisher) Sonni Coopers einziger Roman.