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HOME > Bücher > J.M. Dillard: Bewusstseinsschatten

Bewusstseinsschatten

J.M. Dillard

J.M. Dillard: Bewusstseinsschatten - Cover Heyne J.M. Dillard: Bewusstseinsschatten - US Cover  
Heyne Pocket Books

Die Rechte der Buchcover und der Klappentexte liegen beim jeweils angegeben Verlag, eine Verletzung dieses Rechtes ist nicht beabsichtigt.

Originaltitel: Mindshadow
Zeitrahmen/Sternzeit: Sternzeit 7003,4 bis 7008,4 (vermutlich Serie)
Bewertung: * * * 1/2*
Erscheinungsdatum: USA: 1986 (Pocket Books) Dt.: 1991 (Heyne)
Ausgaben:
  • Pocket Books, Softcover (USA)
  • Heyne Verlag, Softcoer, 266 Seiten (Dt.)
Teil einer Reihe: jein - Einzelromane bilden eine Trilogie
1. Teil: Bewusstseinsschatten
2. Teil: Dämonen
3. Teil: Blutdurst

Klappentext:

Der Planet Aritani ist ein Paradies. Die Bewohner betreiben Ackerbau und haben jeder Technologie abgeschworen. Doch die Idylle wird durch geheimnisvolle Piraten brutal zerstört. Ihre Kampfgleiter tauchen wie aus dem Nichts auf, brennen Felder nieder und töten die Pflanzer.

Captain Kirk und seine Crew können die Operationsbasis der Piraten nicht ausfindig machen. Selbst der Versuch, Aritani durch ein elektromagnetisches Kraftfeld zu schützen, bleibt wirkungslos. Und der Wissenschaftsoffizier Spock wird bei einer Exkursion lebensgefährlich verletzt: Ein Gehirntrauma blockiert sämtliche mentalen Fähigkeiten und Erinnerungen des Vulkaniers.

Da die Aritanier jede weitere Hilfe ablehnen, entfaltet die Föderation hektische diplomatische Aktivitäten: Soll Starfleet gegen den Willen der Pflanzer eingreifen oder den Planeten seinem Schicksal überlassen? Auf Vulkan wird die Aritani-Konferenz einberufen. Doch Saboteure an Bord der Enterprise versuchen zu verhindern, dass Captain Kirk rechtzeitig zu dieser Konferenz eintrifft. Haben die Romulaner die Hand mit im Spiel?

Meinung:

"Bewusstseinsschatten" bildet zusammen mit den Büchern "Dämonen" und "Blutdurst" eine Trilogie, obwohl alle drei Romane eigenständige Werke sind und der Zusammenhang eher unauffällig ist. Unterstrichen wird das zusätzlich durch fehlende Zeitangaben im zweiten und dritten Teil und durch die unterschiedliche Cover-Gestaltung, durch die der Eindruck erweckt wird, die Handlungen spielten jeweils zu unterschiedlichen Zeitpunkten in der Trek-Geschichte. Der Inhalt gibt jedoch an mehreren Stellen subtile Hinweise, die darauf hindeuten, dass alle drei Bücher ohne Lücke hintereinander spielen, hauptsächlich der Charakter "Mo al-Baslama" ist eine deutliche Referenz dafür. Auch andere Charaktere, z.B. die der Sicherheitschefin Tomson, sind in allen drei Büchern vertreten.

"Bewusstseinsschatten" wurde dabei zuerst geschrieben und zeigt, dass die Autorin ihr Handwerk versteht. Das Buch ist durchgehend spannend und rückt McCoy etwas mehr als üblich in den Vordergrund. Leider schrammt J.M. Dillard in allen drei Büchern jeweils haarscharf an der aus Star Trek bekannten Atmosphäre vorbei. Es sind viele kleine Details, die gefühlsmäßig nicht stimmen. Alle Hauptcharaktere agieren mehr als Einzelkämpfer, die Einbindung von Spocks Familie "fühlt" sich nicht völlig stimmig an und Kirk und McCoy werden zu Rivalen im Kampf um eine junge Frau. Die ganze Atmosphäre zusammen genommen führt für mich dazu, dass die Reihe nicht so gut ist wie sie hätte sein können.

"Bewusstseinsschatten" wurde in den 80ern geschrieben und damit in einer Hoch-Zeit von Star Trek-Romanen, wo sich die Autorinnen und Autorin oft untereinander kannten. J.M. Dillard hat hier eine Verbeugung vor Vonda N. McIntyre (u.a. "Die erste Mission", "Der Entropie-Effekt") eingearbeitet, eine sehr nette und sehr verdiente Hommage.

Als Einzelwerk ist "Bewusstseinsschatten" sehr gut lesbar und hinterlässt bei gelegentlichen Star Trek-Lesern vermutlich einen noch besseren Eindruck als bei mir. Daher insgesamt lesenswert, auch als eigenständiges Buch.