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HOME > Bücher > L. A. Graf: The Janus Gate Trilogy

The Janus Gate Trilogy
"Present Tense", "Future Imperfect", "Past Prolugue"

L. A. Graf

L. A. Graf: The Janus Gate Trilogy - Present Tense - US Cover L. A. Graf: The Janus Gate Trilogy - Future Imperfect - US Cover L. A. Graf: The Janus Gate Trilogy - Past Prologue - US Cover  
Pocket Books, Teil 1 Pocket Books, Teil 2 Pocket Books, Teil 3
Deutsch: auf dt. (noch) nicht erschienen
Zeitrahmen/Sternzeit: Serie, direkt im Anschluss an die Episode "The Naked Time" (dt.: Implosion in der Spirale), diverse alternative Zeitlinien
Bewertung: * * * 1/2*
Erscheinungsdatum: USA: je 2002 (Pocket Books) Dt.: (noch) nicht erschienen
Ausgaben:
  • Pocket Books, Softcover, (USA)
    Teil 1: 253 Seiten, Teil 2: 252 Seiten, Teil 3: 252 Seiten
Teil einer Reihe: Die drei Bücher bilden zusammen eine Geschichte.

Klappentext:

Present Tense:
The crew of the U.S.S. Enterprise(tm) is exploring the seemingly peaceful and uninhabited world of M-3107 when a bizarre and inexplicable transporter accident causes both Captain Kirk and Dr. McCoy to vanish completely. Transporter records suggest that the two men were transported somewhere, but their ultimate destination remains a mystery. Now in command of the Enterprise, Spock dispatches a search-and -rescue team -- consisting of Security Chief Giotto, Transporter Technician John Kyle, and Chief Helmsman Hikaru Sulu -- on an urgent mission to recover the missing officers. But then the rescue team disappears as well!

Future Imperfect:
On a desperate rescue mission to recover their missing captain, the shuttle Copernicus and its crew have become lost in time and space, transported by a powerful subspace vortex to a hellish future time line where the brutal Gorn Hegemony has all but conquered the United Federation of Planets. Stranded on a transformed Federation colony, now a Gorn mining world worked by oppressed human slaves, Helmsman Hikaru Sulu meets an older version of a man he barely knows, Pavel Chekov, who now leads a ragtag band of freedom fighters against the Gorns. Teamed together for the first time, Sulu and Chekov must struggle to survive in a future that should never have happened!

Past Prolugue:
Thanks to the accidental triggering of an ancient alien technology, Captain Kirk has been banished to his own past. During a brutal massacre on Tarsus IV, Kodos the Executioner entered the history books as one of the most genocidal tyrants of the twenty-third century. As a boy, Kirk barely survived. Can he stand by now and let it happen again? Lt. Kevin Riley is the only other survivor of Tarsus IV serving aboard the U.S.S Enterprise. His traumatic memories provide Spock's best hope of finding their time-lost captain - before Kirk alters their time line forever!

Meinung:

Was lässt sich mit drei zusätzlichen Tagen anfangen? ist die Frage, die sich am Ende der Folge "Implosion in der Spirale" stellt. Die Buchtriologie von L. A. Graf setzt genau da an. Um kein Zeitparadoxon auszulösen, versucht die Enterprise zu Beginn von Teil 1 ("Present Tense"), sich möglichst "unauffällig" zu verhalten und steuert daher den Planeten Tlaoli an, auf dem zuvor ein Erkundungstrupp zurückgelassen wurde.

Die Bücher zu bewerten ist nicht einfach, da sie sowohl viele gute als auch viele schlechte Aspekte beinhalten. Zu den Stärken zählt eindeutig die Tatsache, dass dem Autor die Sachkenntnis anzumerken ist. Er bringt sehr viele Personen ein, die innerhalb der Serie auftauchen, z. B. Karl Jaeger, Angela Martine, Carolyn Palamas uvm. Für den Kenner der Serie ergeben sich damit viele kleine "Aha"-Erlebnisse, da er stellenweise weiß, was mit diesen Personen später passieren wird. Chekovs Anwesenheit zu dieser der ersten Staffel entsprechenden Zeit wird gut begründet und stellt daher eine Bereicherung dar. Die Entwicklung der alternativen Zeitlinie unter Einbezug der Gorn ist ebenfalls sehr gelungen, allerdings kann nur jemand, der sich in TOS wirklich gut auskennt, diese Anspielungen verstehen und würdigen. Dadurch, dass Teil 1 quasi am Ende von "Implosion in der Spirale" beginnt, wird der Leser augenblicklich in das Geschehen integriert.

Nachteilig dagegen ist die Tatsache, dass die Handlung, die zuweilen etwas lang gezogen wird, auf drei Bücher verteilt werden musste. Es handelt sich um eine Geschichte, die gezielt in drei Teile gespalten wurde, um gemäß dem Motto der TNG-Ferengi mehr Profit zu erzielen. Erwähnt werden sollte noch, dass der Text auf den Buch-Covern so gut wie nichts mit dem Inhalt zu tun hat. Auf dem Cover von Teil 1 heißt es z. B., dass Captain Kirk und Dr. McCoy verschwinden würden, tatsächlich ist McCoys Anteil an der ganzen Geschichte eher gering und er ist weit davon entfernt, irgendwohin zu verschwinden.

Während Teil 1 noch als durchweg spannend zu bezeichnen ist, fällt die Handlung danach deutlich ab. Die Abenteuer von Sulu in der alternativen Zukunft sind meiner Meinung nach nur noch mäßig interessant und werden zu ausführlich erläutert. Außerdem werden zu viele Leute "ausgetauscht", was dazu führt, das keine dieser Konstellationen wirklich gut genug beschrieben werden kann. So wird zwar das Problem angerissen, dass Chekov mit seinem viel zu ernsten älteren Ich hat, richtigen Anteil nimmt der Leser jedoch daran nicht. Für mich blieb auch fraglich, woher die auf Tlaoli zurückgebliebene Enterprise-Crew wissen sollte, einer besseren Zukunft entgegenzusehen, wenn sie Kirk retten. Der Zuschauer der Serie weiß das durch die später in "Arena" geschilderten Ereignisse, die Handlung dieser Bücher findet jedoch weit davor statt. Aus dem gleichen Grund erscheint mir die Bereitschaft der älteren Ausgaben von Sulu und Chekov, quasi ihre eigenen Existenz bereitwillig dieser anderen Geschichtsvariante zu opfern, etwas wenig begründet, obwohl hier argumentiert werden kann, "es könne nur besser werden".

Trotz dieser Einwände gehört die Janus Gate-Trilogie zu den besseren TOS-Veröffentlichungen der letzten Jahre. Sie reicht nicht an absolute Perlen wie z. B. "Uhuras Lied" heran, ist jedoch lesenswert und besticht alleine schon dadurch, dass es sich durch die vielen Querverweise nicht um eine "Einheitsstory" handelt.