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HOME > Bücher > Simon Hawke: Die Terroristen von Patria

Die Terroristen von Patria

Simon Hawke

Simon Hawke: Die Terroristen von Patria - Cover Heyne Simon Hawke: Die Terroristen von Patria - US Cover  
Heyne Pocket Books

Die Rechte der Buchcover und der Klappentexte liegen beim jeweils angegeben Verlag, eine Verletzung dieses Rechtes ist nicht beabsichtigt.

Originaltitel: The Patrian Transgression
Zeitrahmen/Sternzeit: Serie, bis Sternzeit 6769,4
Bewertung: * * * 1/2*
Erscheinungsdatum: USA: 1994 (Pocket Books) Dt.: 1998 (Heyne)
Ausgaben:
  • Pocket Books, Softcover, 278 Seiten (USA)
  • Heyne Verlag, Softcover, 281 Seiten (Dt.)
Teil einer Reihe: nein

Klappentext:

Der Planet Patria beantragt seine Aufnahme in die Föderation. Als die "Enterprise" mit Sonderbotschafter Jordan an Bord eintrifft, muß Captain Kirk feststellen, daß der Regierung von Patria in erste Linie daran gelegen ist, die Rebellenbewegung niederzuwerfen. Offensichtlich haben die Klingonen die Finger im Spiel. Denn die Terroristen sind mit modersnten Disruptoren ausgestattet, denen die Polizeikräfte nichts entgegenzusetzen haben.

Zunächst ist Captain Kirk zu jeder möglichen Kooperation bereit - im Rahmen dessen, was die Erste Direktive zuläßt. Doch dann muß er entdecken, daß die Regierung eine Elitetruppe aus Telepathen aufgestellt hat, die über totalitäre Vollnmachten verfügt und die Gedankenwelt ihrer Mitbürger kontrollieren soll. Durch die Provokation eines dieser Gedankenpolizisten wird die "Enterprise" in ein Gefecht mit einem orionischen Piraten verwickelt - mit tödlichem Ausgang für die Orioner. Und dann wird Spock von den Terroristen entführt...

Meinung:

Die Ausgangslage in diesem STAR TREK TOS-Buch zur Serie ähnelt sehr der Episode „Der erste Krieg“. In beiden Situationen rüsten die Klingonen eine Partei auf einem Planeten, der eigentlich noch nicht weit genug entwickelt ist, mit Waffen aus, die das Kräftegleichgewicht verschieben. Patria hier ist von der Entwicklung her etwas weiter als „Neural“ in der entsprechenden Episode, aber sonst existiert praktisch kein Unterschied. Darüber hinaus bedient sich Simon Hawke vieler bestehender Ideen, bei allem will der „Kenn ich“-Effekt nicht weichen. Trotz der Tatsache, dass neue Situationen somit nicht existent sind, liest sich das Buch sehr gut und kann mit typischen TOS-Dialogen punkten – sei es, wenn McCoy etwas wie „Ich bin Arzt und kein xxx“ von sich gibt oder er sich mit Spock eines der berüchtigten verbalen Duelle liefert.

Der Schwerpunkt liegt auf Action und Politik statt auf inneren Einblicken in die Charaktere. Das ist schade, geht so der Flair verloren, der die Figuren zu etwas Besonderem macht. Außerdem haben sich kleinere Fehler eingeschlichen. Spock behauptet z.B. an einer Stelle, dass er eine perfekte Beherrschung der vulkanischen Sprache bei einem Menschen für nicht möglich gehalten hätte. Dabei hat er anscheinend vergessen, dass seine Mutter Amanda ebenfalls menschlich ist und immer mit fließenden vulkanischen Kenntnissen beschrieben wird.

Das mag Haarspalterei sein, wer aber Romane in einem bestehenden Kontext ansiedelt, hat quasi die Selbstverpflichtung unterschieben, sich an bestehende Konventionen zu halten.

Alles in allem gehören „Die Terroristen von Patria“ dennoch zur oberen Liga der TOS-Romane und bietet nette Unterhaltung.