Bücher

Bücher sortiert nach

  • Titel
  • Anfangsbuchstaben




Besucherstatistik
{L_TOTAL_VISITORS} {V_TOTAL_VISITORS}
{L_VISITORS_TODAY} {V_VISITORS_TODAY}
{L_VISITORS_YESTERDAY} {V_VISITORS_YESTERDAY}
{L_MAX_VISITORS_PER_DAY} {V_MAX_VISITORS_PER_DAY}
{L_VISITORS_CURRENTLY_ONLINE} {V_VISITORS_CURRENTLY_ONLINE}
{L_MAX_VISITORS_ONLINE} {V_MAX_VISITORS_ONLINE}
{L_TOTAL_PAGE_VIEWS} {V_TOTAL_PAGE_VIEWS}
{L_PAGE_VIEWS_THIS_PAGE} {V_PAGE_VIEWS_THIS_PAGE}
{L_MAX_PAGE_VIEWS_PER_DAY_DATE} {V_MAX_PAGE_VIEWS_PER_DAY_DATE}
{L_MAX_VISITORS_PER_DAY_DATE} {V_MAX_VISITORS_PER_DAY_DATE}
counter, Besucherzähler
CHC_TEMPLATE; include( '/kunden/190186_13403/webseiten/chCounter/counter.php' ); ?>
HOME > Bücher > Judy Klass: Der Boaco-Zwischenfall

Der Boaco-Zwischenfall

Judy Klass

Judy Klass: Der Boaco-Zwischenfall - Cover Heyne Judy Klass: Der Boaco-Zwischenfall - US Cover  
Heyne Pocket Books

Die Rechte der Buchcover und der Klappentexte liegen beim jeweils angegeben Verlag, eine Verletzung dieses Rechtes ist nicht beabsichtigt.

Originaltitel: The Cry of the Onlies
Zeitrahmen/Sternzeit: Serie; Historische Anmerkung im Buch legt die Ereignisse in den Zeitraum zwischen den Folgen "Miri" und "Planet der Unsterblichen", der Inhalt deutet aber darauf hin, dass das Buch nach "Planet der Unsterblichen" spielen muss.
Sternzeit: 6118.2 bis 6119.2
Bewertung: * * * *
Erscheinungsdatum: USA: 1989 (Pocket Books) Dt.: 1994 (Heyne)
Ausgaben:
  • Pocket Books, Softcover (USA)
  • Heyne Verlag, Softcover, 267 Seiten (Dt.)
Teil einer Reihe: nein

Klappentext:

Auf Boaco Sechs hat eine Revolution die Diktatur hinweggefegt. Aus wirtschaftlichen Gründen hatte die Föderation Beziehungen zu dem alten Regime unterhalten. Als Captain Kirk nun auf den Planeten eintrifft, um neue Kontakte zu knüpfen, stößt er überall auf Mißtrauen gegenüber Starfleet.

Doch nicht nur die Föderation ist an Boaco Sechs und seinen Ressourcen interessiert, sondern auch Klingonen und Romulaner. Imperium und Reich verstehen es die Ressentiments der jungen Revolutionäre zu schüren, sind sogar zu einer Allianz gegen die Föderation bereit, um einen neuen interstellaren Krieg vom Zaun zu brechen.

James Kirk und seinem Team aus Enterprise-Offizieren gelingt es zunächst, Vorurteile abzubauen und ein Klima der Verständigung zu schaffen. Doch dann wird das Raumschiff mit der bocanischen Botschafterin an Bord angegriffen und zerstört - offensichtlich von einem Starfleet-Kreuzer.

Meinung:

In diesem Star Trek-Roman, der zu Zeiten der Serie spielt, wird auf gleich drei Episoden zurückgegriffen: "Miri, ein Kleinling", "Planet der Unsterblichen" und in Grenzen auch auf "Der Zentralnervensystemmanipulator". Von daher kann die Vorbemerkung, dass der Roman zwischen zwei dieser Folgen spielen soll, unmöglich stimmen, letztendlich ist aber nur entscheidend, dass damit gewisse Vorkenntnisse unbedingt nötig sind, um den Inhalt zu verstehen.

In "Miri" ging es um Kinder, die über Jahrhunderte hinweg kaum altern, bis sie in die Pubertät eintreten, durch die sie, wie bereits alle Erwachsenen, zum Tode verurteilt sind. "Der Boaco-Zwischenfall" setzt hier an und zeigt, was aus den "Kleinlingen" bzw. "Onlies", wie sie im US-Original hießen, geworden sind. Damit ist der US-Titel ("Cry of the Onlies") auch treffender, hätte aber in Deutschland vermutlich nur Unverständnis hervorgerufen. Besonders gut hat mir auch die Frage gefallen, ob es vertretbar ist, die längere Lebensspanne der Kleinlinge zu normalisieren und damit zu reduzieren, da es in der Medizin ja eigentlich darum geht, Leben zu verlängern.

Auch an anderen Stellen kann der Roman beeindrucken, denn ein anderer Handlungsstrang befasst sich mit dem Planeten Boaco VI, der unter jahrelanger Diktatur, die von der Föderation unterstützt worden ist, gelitten hat. Die Föderation erscheint damit in einem nicht ganz so weißen Licht, die Verhältnisse auf dem gebeutelten Planeten inklusive Katastrophentourismus werden gut transportiert.

Als verbindendes Element dient "Flint", ein Mann, der ebenfalls über Jahrhunderte nicht alterte und in "Planet der Unsterblichen" eine zentrale Rolle spielte. Von der Thematik her passt er natürlich gut zu den "Kleinlingen", so dass sich insgesamt eine runde Geschichte ergibt.

Im Allgemeinen kommt dieser Roman bei Besprechungen eher weniger gut weg und in Zügen ist schon zu vermerken, dass er trotz der guten Ansätze viel im Seichten hängen bleibt. Auch sprachlich gab es schon besseres zu lesen, allerdings merkt man dem Buch an jeder Seite an, dass die Autorin Herzblut investiert hat, dass sie die Charaktere mag.

Daher zählt "Der Boaco-Zwischenfall" trotz allem zu der Riege meiner "Wohlfühl-Star Trek-Bücher", die ich von Zeit zu Zeit immer mal wieder aus dem Regal nehme und lese und der jedem empfohlen ist, der über ganz gute Serienkenntnisse verfügt.