Die erste Mission
Vonda N. McIntyre
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Klappentext:
Als blutjunger Captain übernimmt James T. Kirk das Kommando der USS Enterprise.
Doch etliche Mitglieder der alten Crew misstrauen dem neuen Kommandanten, allen voran der
Erste Offizier, ein Vulkanier namens Spock...
Von seinem ersten Auftrag ist Captain Kirk wenig begeistert: Die Enterprise soll
die „Warpschnelle Varietegesellschaft“ zu einer abgelegenen Starbase bringen. Die bunte
Zirkustruppe aus Jongleuren, Dompteuren und Schauspielern sprengt die Disziplin in dem Raumschiff. Und
die energische Magierin Amelinda Lukarian weiß sich gegen den Captain zu behaupten.
Trotzdem befürchtet Captain Kirk eine langweilige Mission – bis er auf das „Weltschiff“ stößt: ein riesenhaftes, auf organischer Basis konstruiertes Raumschiff, das offensichtlich aus einer anderen Galaxis stammt. Die ersten Kontakte mit den Aliens verlaufen zwar friedlich, doch das „Weltschiff“ trägt ein verheerendes Vernichtungspotential in sich. Und auch die Klingonen interessieren sich für dieses Gebilde aus einer fernen Welt...
Meinung:
"Die erste Mission" schildert nicht nur das erste Abenteuer der Crew um Captain Kirk sondern ist auch gleichzeitig eines des ersten Star Trek Bücher überhaupt, die eine wahre Flut weiterer Romane auslösten. Dabei ist die Qualität dieser ersten Geschichten nahezu unerreicht. Für gute ST-Kenner fällt auf, dass die in "Die erste Mission" geschilderten Fakten der "offiziellen Geschichte" teilweise widersprechen. Das liegt hauptsächlich daran, dass die Bücher formal nicht zum Star Trek-Universum gehören und folgerichtig ignoriert werden. "Die erste Mission" wurde jedoch geschrieben, bevor sich irgendwer auch nur einen Gedanken um eine offizielle Geschichte gemacht hätte.
Vor diesem Hintergrund bleibt eines der besten Star Trek-Bücher aller Zeiten zurück, das alle Charaktere nicht nur haargenau trifft sondern ihnen zudem eine weitere Dimension der Tiefe verleiht. Selbst Nicht-Fans werden in Vonda McIntyres Buch eine gute Geschichte finden, die aufgrund der Tatsache, dass die erste Begegnung der Charaktere untereinander geschildert wird, keine Vorkenntnisse verlangt. Kenner dagegen kommen auch voll auf ihre Kosten und werden viele Verweise entdecken, die die Lesefreude weiter steigern. Obwohl "Die erste Mission" zu den umfangreicheren Star Trek-Büchern zählt, ist die letzte Seite viel zu schnell erreicht…

