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HOME > Bücher > V.E. Mitchell: Der unsichtbare Gegner

Der unsichtbare Gegner

V.E. Mitchell

V.E. Mitchell: Der unsichtbare Gegner - Cover Heyne V.E. Mitchell: Der unsichtbare Gegner - US Cover V.E. Mitchell: Der unsichtbare Gegner - US Cover  
Heyne Pocket Books Pocket Books

Die Rechte der Buchcover und der Klappentexte liegen beim jeweils angegeben Verlag, eine Verletzung dieses Rechtes ist nicht beabsichtigt.

Originaltitel: Enemy Unseen
Zeitrahmen/Sternzeit: Sternzeit 8036,2, kurz nach "Star Trek - Der Film"
Bewertung: * * *
Erscheinungsdatum: USA: 1990 (Pocket Books) Dt.: 1995 (Heyne)
Ausgaben:
  • Pocket Books, Softcover, 279 Seiten (USA)
  • Heyne Verlag, Softcover, 283 Seiten (Dt.)*)
Teil einer Reihe: nein

Klappentext:

Die Enterprise muß ihre Kartographierungsmission unterbrechen, um auf Starbase 15 zwei diplomatische Delegationen an Bord zu nehmen. Die Verhandlungen sollen den Streit um den Planeten Yagra IV beenden.

Captain James T. Kirk bereitet nicht nur die komlizierte diplomatische Etikette Unbehagen. Er wird auch mit einer alten Bekannten konfrontiert, die sich nun Cecilia Simons nennt und mit dem Leiter der Föderationsdelegation verheiratet ist. Und diese Dame scheint Katastrophen geradezu anzuziehen.

Plötzlich geschehen seltsame Dinge auf der Enterprise. Ein Saboteur versucht das Raumschiff von seinem Kurs abzubringen und das Computersystem zu manipulieren. Dann wird ein Mitglied der kaldornischen Delegation ermordet...

Meinung:

Die Enterprise ist in diplomatischer Mission unterwegs und transportiert zwei Delegationen, die über den Planeten Yagra IV verhandeln. Währenddessen nimmt Spock an einer zweiwöchigen Konferenz teil und befindet sich somit nicht an Bord.

Damit hat der vulkanische erste Offizier nicht mehr als zwei Cameo-Auftritte. Seine Funktionen an Bord werden ersetzt durch einen alten Bekannten Kirks, Lt. Brady, und durch einen Deltaner, Lt. Tenaida. Warum das so ist, wird schnell klar, denn "Der unsichtbare Gegner" ist mehr oder weniger ein klassischer Krimi, wo es darum geht, den Täter zu überführen. Dementsprechend ist es wichtig, möglicht viele potentielle Verdächtige ins Spiel zu bringen und Spock wäre aufgrund der Star Trek-Chronologie davon schon mal ausgenommen.

Wird das Buch als Krimi betrachtet, so ist es durchaus gelungen und kurzweilig. Die neuen Charaktere wirken authentisch und es ist praktisch unmöglich, nicht mitzurätseln und mitzufiebern.

Als Star Trek-Roman jedoch ist der Roman eher nicht zu empfehlen, weil das bekannte Umfeld nahezu überhaupt keine Rolle spielt. Zeitlich siedelt sich die Handlung laut Anmerkung zu Beginn kurz nach "Star Trek - Der Film" an, die einzig daraus benötigte Erkenntnis betrifft allerdings die Existenz von Deltanern und deren Charakteristika. Durch Spocks Abwesenheit ist per se schon mal jede Möglichkeit genommen, sich auf das Triumvirat Kirk-Spock-McCoy zu konzentrieren oder durch verbale Auseinandersetzungen zwischen Vulkanier und Arzt zu punkten. Selbst die bekannten Charaktere, die im Buch auftauchen, z.B. Chekov, haben einen so geringen Anteil, dass sie praktisch nicht auffallen. Auch Kirk und McCoy sind von anderen Autoren schon mal besser getroffen worden.

Somit hängt der finale Eindruck des Buches davon ab, ob der Leser sich mit Krimis als solche anfreunden kann. In diesem Fall wäre der Roman durchaus besser zu bewerten, denn die Spannung bleibt bis zum Schluss erhalten. Wer aber einen Roman erwartet, der wirklich Star Trek enthält, ist an anderer Stelle sicher besser bedient.


*) Als Kommentar zur deutschen Version ist anzumerken, dass sich der Übersetzer Andreas Brandhorst, der für viele Star Trek-Übersetzungen verantwortlich ist, hier die Zähne bei den Anreden ausbeisst. Der Tenor des Buches wechselt öfter zwischen unterschiedlichen Vertraulichkeitsebenen und es ist im Prinzip gut, das mit einem Wechsel zwischen "Du" und "Sie" zu verdeutlichen. Andreas Brandhorst lässt es sich allerdings nicht nehmen, diesen Wechsel ständig zu kommentieren ("Ganz bewusst wählte er die förmliche Anrede und benutzte nicht das ‚Du' von damals"). Er tut das auch in anderen Büchern, hier aber stört es in der Häufigkeit doch ziemlich.