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HOME > Bücher > Melinda Snodgrass: Die Tränen der Sänger

Die Tränen der Sänger

Melinda Snodgrass

Melinda Snodgrass: Die Tränen der Sänger - Cover Heyne Melinda Snodgrass: Die Tränen der Sänger - US Cover  
Heyne Pocket Books

Die Rechte der Buchcover und der Klappentexte liegen beim jeweils angegeben Verlag, eine Verletzung dieses Rechtes ist nicht beabsichtigt.

Originaltitel: The Tears of the Singers
Zeitrahmen/Sternzeit: Serie, ca. zwei Jahre nach der Folge "Kampf um Organia"
Bewertung: * * *
Erscheinungsdatum: USA: 1984 (Pocket Books) Dt.: 1989 (Heyne)
Ausgaben:
  • Pocket Books, Softcover (USA)
  • Heyne Verlag, Softcover, 314 Seiten (Dt.)
Teil einer Reihe: nein

Klappentext:

Im System Taygeta ist ein Raumschiff spurlos verschunden - verschluckt von einer Raum-Zeit-Anomalie. Dieser Riß im Universum droht das ganze Sonnensystem zu vernichten und damit auch den Planeten Taygeta V. Bewohnt wird dieser Planet von geheimnisvollen seehundähnlichen Lebewesen, die im Augenblick ihres Todes eine Kristallträne verlieren - ein begehrtes Objekt für skrupellose Jäger.

Diese Taygetianer gehen nur einer einzigen Beschäftigung nach: Sie singen Tag und Nacht. Spock entdeckt Ähnlichkeiten zwischen diesem mysteriösen Gesang und der Kommunikation der Wale. Um dem Geheimnis der taygetiaischen Gesänge auf die Spur zu kommen, verpflichtet Captain Kirk einen der bekanntesten Musiker der Föderation: Guy Maslin. Gegen seinen Willen begleitet der geniale Komponist die Mannschaft der Enterprise auf ihrer Mission.

Doch auch die Klingonen interessieren sich für die Vorgänge im System Taygeta. Die Übermacht ihrer Raumkreuzer ist selbst die Enterprise nicht gewachsen. Als es zum Kampf kommt, sieht Captain Kirk nur noch einen Ausweg: den Sturz in den Raum-Zeit-Riß.

Meinung:

Ähnlich wie "Uhuras Lied" ist "Die Tränen der Sänger" ein Star Trek-Roman, der auf Uhura fixiert. Einmal mehr wird deutlich, wie viel eigentlich in der smarten Kommunikationsoffizierin steckt. Während aber "Uhuras Lied" das Potential aller Charaktere voll ausschöpft und mit einer tollen und einfühlsam erzählten Geschichte kombiniert, bleiben hier praktisch alle Figuren des Buches blass. Sie werden meist nur auf eine Funktion reduziert, selbst Uhuras "love interest" Maslin zählt dazu, der noch am meisten Raum erhält. Maslin wird als leicht arroganter, an einer Krankheit leidender Musiker mit Starallüren charakterisiert, über seine Vergangenheit erfährt der Leser allerdings rein gar nichts. Wohin seine Bekanntschaft mit Uhura führt, ist bereits von Beginn an abzusehen, Ende inklusive, da natürlich bekannt ist, wie sich Uhuras weiterer Lebensweg entwickelt. Bei allem bedient sich Melinda Snodgrass doch etwas zweifelhafter Methoden. So wird Maslin von Kirk quasi schanghait. Einiger Bürokratiewahnsinn bleibt dagegen nah an der Realität und erscheint möglich.

Neben dem Geheimnis der "Sänger" von Taygeta muss die Enterprise auch mit Klingonen fertig werden. Dafür borgt sich die Autorin den aus der Folge "Kampf um Organia" bekannten Kor aus, wobei die größte Ähnlichkeit noch im Namen besteht. Die hier geschilderten Klingonen entsprechen dabei weder den TOS-Klingonen noch den mit mehr Hintergrund versehenen TNG-Klingonen. Prinzipiell ist es immer schön, wenn das Schicksal von liebgewonnenen Figuren in Büchern weitergeführt wird. Allerdings ist das ein zweischneidiges Schwert, wenn dabei Kehrtwendungen vollzogen werden, die schlecht zum Rest passen wollen. Kors Bereitschaft, mit Kirk zusammen zu arbeiten, ist daher zwar prinzipiell begrüßenswert, trotzdem aber wenig glaubhaft so, wie es hier geschildert wird. Bei allem gibt es dann reichlich Dialoge, die einfach nicht authentisch klingen wollen.

Was das Buch zumindest ansatzweise rettet, ist die Rolle der Musik sowie die damit verbundene Idee, die keineswegs auf der Hand liegt. In der SF wird häufiger auf Musik als Schlüssel zurückgegriffen, meist aber eher platt und nicht so originell wie hier. Daher kann sich "Die Tränen der Sänger" noch auf ein gutes Mittelmaß retten, quasi ein Abenteuer der Woche ohne großartigen emotionalen Tiefgang, aber mit einem gewissen Unterhaltungswert.