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HOME > Bücher > Dayton Ward & Kevin Dilmore: Star Trek - Vanguard 2: Rufe den Donner

Star Trek - Vanguard 2: Rufe den Donner

Dayton Ward & Kevin Dilmore

Dayton Ward & Kevin Dilmore: Star Trek - Vanguard 2: Rufe den Donner - Cross Cult Dayton Ward & Kevin Dilmore: Star Trek - Vanguard 2: Rufe den Donner - US Cover  
Cross Cult Pocket Books

Die Rechte der Buchcover und der Klappentexte liegen beim jeweils angegeben Verlag, eine Verletzung dieses Rechtes ist nicht beabsichtigt.

Originaltitel: Star Trek - Vanguard: Summon the Thunder
Zeitrahmen/Sternzeit: 2265, direkt im Anschluss an das erste Vanguard-Buch Der Vorbote
Bewertung: * * *
Erscheinungsdatum: USA: 2006 (Pocket Books) Dt.: 2008 (Cross Cult)
Ausgaben:
  • Pocket Books, Softcover (USA)
  • Cross Cult, Softcover, 437 Seiten (Dt.)
Teil einer Reihe: ja - Auftakt zur Star Trek-Buchreihe "Vanguard"
1. Teil: Der Vorbote
2. Teil: Rufe den Donner
3. Teil: Ernte den Sturm
4. Teil: Offene Geheimnisse

Klappentext:

Commodore Reyes kommandiert die Raumstation Vanguard. Die Spannungen zwischen dem Tholianischen und dem Klingonischen Reich nehmen zu: Schiffe der Großmächte werden von einem ominösen Feind angegriffen, sodass beide Fraktionen eine Verschwörung des anderen vermuten. Oder steckt gar die Föderation dahinter... Kann die Vanguard-Crew verhindern, dass die Taurus- Ausdehnung zu einem Kriegsgebiet wird?

Dem Geheimnis der Taurus-Ausdehnung kommt man währenddessen ein gewaltiges Stück näher. Aus den Tiefen des Planeten Erilon lockt man ein unvorstellbar grausames außerirdisches Wesen und kann bloß in letzter Sekunde zusammen mit einigen anderen Team-Mitgliedern vom Planeten flüchten.

Meinung:

"Rufe den Donner" ist der zweite Teil der Romanreihe um die Vanguard-Station und setzt an das Vorgängerbuch "Der Vorbote" nahezu nahtlos an. Es ist daher eigentlich überflüssig zu erwähnen, dass die Lektüre des ersten Bandes hilfreich bis notwendig ist, viele Fakten müssen geradezu untergehen, wenn die Ereignisse aus dem Vorgänger unbekannt sind. Mit dem Buch hat auch der Autor gewechselt, es ist nun das Duo Dayton Ward und Kevin Dilmore, das die Story fortsetzt.

Wie zu erwarten gewesen war, ist von der eigentlichen Enterprise-Crew keine Rede mehr, das Schiff wird zwar an zwei Stellen kurz erwähnt und durch die Serie ist bekannt, wohin Dr. M'Benga sich noch versetzen lassen wird, aber im Mittelpunkt stehen die Personen, die im ersten Band vorgestellt wurden. Leider ist die Einführung dieser Charaktere im zweiten Band recht schmal ausgefallen, so dass es zumindest mir manchmal schwer gefallen ist, mich richtig an die einzelnen Personen zu erinnern. Erschwert wird das ganze zusätzlich durch die Tatsache, dass die Handlung sich auf sehr viele Schauplätze verteilt und zudem sehr politisch angehaucht ist. Neben Tholianern und Förderation mischen auch Romulaner und Klingonen kräftig mit, Gefühlsduselein bleiben völlig außen vor. Daher wage ich die These, dass vor allem männliche Leser an der Vanguard-Reihe ihre Freude haben werden.

Außerdem setzt sich die Tendenz fort, echte Menschen zu zeigen, keine Helden, keine Stereotype, sondern ganz normale Personen mit Stärken und Schwächen gleichermaßen. Im Grunde ist das natürlich positiv zu betrachten wobei ich für mich persönlich gestehen muss, dass ein bisschen Heroismus hier und da ein Buch lesenswert macht, ansonsten würde eine Zeitung den gleichen Zweck erfüllen.

Da es sich bei allem um eine Reihe handelt, gibt das Buch natürlich nur einige Fakten preis und lässt viel weiter im Dunklen. Insgesamt ist das gut gelungen, obwohl dieser zweite Teil nach dem ersten Band abfällt. Leser, die gute Star Trek-Lektüre suchen, werden insgesamt gut bedient, insbesondere eine actionorientierte Leserschaft, die nicht unbedingt die bekannte Crew wieder finden muss. Für Leute, die mehr klassisches Star Trek lesen möchten und zu denen ich mich zähle, ist das ganze eher Mittelmaß.

Zur Aufmachung unabhängig von einer Bewertung ist anzumerken, dass sich der Cross Cult-Verlag erneut Mühe mit der Covergestaltung und der Aufmachung gegeben hat. Leider häufen sich etliche Tipp- und Grammatikfehler, die insbesondere bei vertauschten Personen im Text für Verwirrung sorgen. Da gerade die für ihre "KernSpalterein" in der Zeitschrift "SpaceView" bekannte Claudia Kern die Übersetzung ablieferte, wundert es mich, dass hier doch recht viele Fehler in die Endfassung gelangt sind. Aber gut, solange Star Trek überhaupt übersetzt wird, soll das kein Stein des Anstoßes sein…

Erwähnt werden soll auch noch, dass im Abspann zu "Rufe den Donner" im Gegensatz zum ersten Band eine Aufstellung der wichtigsten Personen fehlt, dafür gibt es eine kurze Übersicht über die wichtigsten Völker, die in der Vanguard-Reihe auftauchen. Allerdings stellt sich hier die Frage, wie viele Leute wohl ein Star Trek-Buch lesen und nicht wissen, wer oder was Klingonen und Vulkanier sind…