Zuerst und vor allem
Story von Nesabj
übersetzt von Zelda Scott

Lieutnant Commander James T. Kirk hörte schließlich auf zu zählen, wie oft er in dem kleinen Warteraum vor Admiral Nogura´s Büro hin und her gelaufen war. Das gleiche konnte nicht gerade von dem Assistenten des Admirals behauptet werden, der es zunehmend schwieriger fand, den schmerzhaften Fortschritt des jungen Offiziers zu ignorieren, der vor seinem Schreibtisch auf und abhinkte. Fähnrich Gordon hatte beobachtet, wie Kirk vergeblich versucht hatte, auf einem Stuhl, der für Besucher bereitgestellt wurde, zu warten. Er hatte auch beobachtet, wie Kirk sich selbst aus dem Stuhl gezogen hatte, als sei der Akt Stillsitzens zu schmerzhaft, ihn zu ertragen. Der Fähnrich bemühte sich, ihn nicht anzustarren, als Kirk die Länge des kleinen Raums auf- und abhinkte. Fähnrich Gordon hatte schon mehr als seinen Anteil nervöser Offiziere in diesem Warteraum gesehen und hatte gedacht, dass er immun gegen deren Sorgen war. Aber selbst er fühlte eine Welle der Sympathie für diesen jungen Mann.

Er wusste, dass Kirk erst vor einem Tag aus der Regeneration entlassen worden war, nachdem er sein Schiff im Kampf um Ghioge verloren hatte. Er wusste auch, dass die Kariere des Lieutnant Commanders in dem Büro jenseits des Empfangsbereichs entschieden werden würde. Kirk hatte allen Grund, nervös zu sein. Sein erstes Kommando hatte ein ziemlich unkonventionelles Ende gefunden. Er hatte sein Schiff verloren, aber alle Mann an Bord gerettet und es irgendwie geschafft, die verschiedenen sich bekriegenden Splittergruppen an einen Verhandlungstisch zu bringen. All das hatte Kirk getan, während er Verletzungen ignorierte, die schwer genug waren, um ihm einen Monat in der Regeneration einzubringen.

Starfleets Experten waren gleichmäßig geteilt über das Schicksal des Lieutnant Commanders. Kirk war bereits so etwas wie eine Legende. Gerüchte, dass er sich in ein Kommando-Programm in der Akademie eingehackt hatte, hatten mit den Geschichten über ihn begonnen. Kirk hatte mit Auszeichnung an Bord der Republic und der Farragut gedient. Er hatte das Palmenblatt von Axanar für Tapferkeit erhalten und es gleichzeitig geschafft, sich bittere Feinde in Starfleet zu machen. Junior-Offiziere verursachten normalerweise nicht soviel Aufsehen. Der junge Kirk war entweder sehr außerordentlich oder sehr Furcht einflößend, je nachdem, wem man zuhörte.

Dieses Mal hatte er sicherlich Starfleets Gerüchteküche zum Überlaufen gebracht. Einige dachten, dass er aus der Flotte geschmissen werden würde, dafür, dass er sein erstes Schiff verloren hatte, egal, wie die Sache ausgegangen war. Andere bestanden darauf, dass er zum Commander befördert werden, dass er vielleicht sogar einen Platz auf einem Sternenschiff bekommen würde, da er es geschafft hatte, dass die Kämpfer von Gioghe einem Waffenstillstand zustimmten. Fähnrich Gordon dachte darüber nach, dass keiner von Ihnen lange würde warten müssen, welche der beiden Parteien in Bezug auf den jungen Offizier Recht hatten. Wenn Kirk die Warterei überlebte, würde Admiral Nogura, Oberkommandeur von Starfleet, bald zeigen, wer richtig gewettet hatte.

Die klare Stimme des Admirals, die Kirks Anwesenheit im Büro verlangte, überraschte beide Männer im Warteraum. Während er Noguras Assistenten ein vorsichtiges Lächeln zuwarf, hinkte Kirk zur Tür hinüber. Einen Schritt davor hielt er an. Gordon wurde Zeuge, wie sich ein nervöser, verwundeter junger Mann in ein ruhiges Bild der Autorität verwandelte. Wenn er daran zurückdachte, war Gordon niemals sicher, was genau wirklich passiert war. Kirk holte einige Male tief Luft, lies seinen Kopf und Schultern kreisen und erweckte den Anschein, größer und bedeutender zu werden und von einer Art von Energie zu leuchten, die beinahe unsichtbar war. Er schritt vorwärts. Die Tür öffnete sich und Kirk betrat Nogura´s Büro.

***

„Kommen Sie rein, Kirk. Kommen Sie rein.“

Jim Kirk hatte schon viel über den Oberkommandierenden gehört. Einiges von seinen Kameraden. Einiges von seinem Vater, der kurz mit dem Admiral vor vielen Jahren gedient hatte und über diese Erfahrung offenbar niemals hinweg gekommen war. Alles davon war gefärbt mit Ehrfurcht und grimmiger Entschlossenheit und der fast übernatürlichen Ruhe, die Nogura auch in den schlimmsten Krisensituationen aufrechterhielt. Kirk hatte den Admiral niemals zuvor persönlich getroffen und der Anblick des kleinen, grauhaarigen, großväterlichen Mannes, der ihn anlächelte, war das Letzte, was er erwartet hatte. Er bewegte sich weiter auf den Schreibtisch des Admirals zu und nahm Haltung an.

„Entspannen Sie sich, Kirk. Setzen Sie sich, bevor Sie umfallen“, Nogura deutete auf einen Stuhl vor seinem Schreibtisch.

„Wie fühlen Sie sich, mein Junge? Irgendwelche Nachwirkungen von der Behandlung? Ich war einmal im Regenerationstank und für eine Woche bin ich dauernd gegen Wände gerannt. Ich konnte einfach die Abstände nicht richtig einschätzen. Aber es ließ dann irgendwann nach.“

Kirk bemühte sich, nicht zu überrascht auszusehen über die Wendung, die das Gespräch genommen hatte. Er war sicher, dass Admiral Nogura ihn in sein Büro bestellt hatte, um ihn zu degradieren. Oder schlimmer, Nogura würde ihn gleich ganz aus hinauswerfen.

„Mir geht es gut, Sir. Die Ärzte sagen, dass ich vollständig wiederhergestellt bin.“

Nogura kicherte.

„Ärzte. Ich habe überlegt, dem ganzen medizinischen Personal zu befehlen, eine Woche in der Regeneration zu verbringen, damit sie aufhören, solche idiotischen Behauptungen zu Ihren Patienten zu machen. Ihnen geht es noch nicht gut. Aber es wird, keine Sorge.“

Der Admiral erhob sich von seinem Schreibtisch und wanderte zu den Fenstern hinüber, die den Raum beherrschten. Die Aussicht war großartig.

Kirk konnte die Starfleet Akademie sehen und darüber hinaus die Bucht  von San Fransisco Bay. Dutzende von Segelboten glitten im Licht dahin und für einen Moment wünschte Kirk, er wäre bei einem an Bord. Er wünsche, er wäre irgendwo anders nur nicht hier, in diesem Raum. Er war sich der Gerüchte wohl bewusst. Er wusste, dass die Meinungen gleichmäßig zwischen Beförderung und Ungnade geteilt waren. Seine eigene Meinung war absolut klar. Kirk wusste mit absoluter Sicherheit, dass er versagt hatte. Er hätte einen Weg finden sollen, sein Schiff zu retten. Er war froh, dass der Kampf vorüber war. Er war unendlich erleichtert, dass niemand an Bord seines Schiffes gestorben war. Und, er war vollständig sicher, dass er versagt hatte. Er hatte das Gefühl, dass ein Segelboot das einzige sein würde, war er jemals kommandieren würde, wenn er diesen Raum verlassen hatte.

Als ob er Kirks Gedanken lesen könnte, fragte Nogura:

„Haben Sie jemals in der Bucht gesegelt?“

“Nein Sir”, antwortete Kirk überrascht. „Ich habe gesegelt, aber nie in der San Franzisco Bay. Sie sieht sehr schön aus.“

„Lassen Sie sich von Ihr nicht täuschen“, blaffte Nogura. „Sie ist genauso tückisch wie Wasser überall ist. Auf der Oberfläche kann sie ruhig und klar aussehen. Aber unterhalb, da sind Tausende von Strömungen und Wirbeln, die Ihnen ohne Vorwarnung eine Falle stellen.“

Der Admiral war still. Er schien in Gedanken verloren zu sein. Was hatte er versucht zu sagen? Kirk fragte sich, ob das der Augenblick war, in dem seine Kariere enden würde. Wenn all die Jahre, die er mit absoluter Sicherheit gewusst hatte, dass die Sterne sein Schicksal waren, zu nichts führen würden.

„Sie sind George Kirk´s Sohn.“

Kirk zuckte zusammen. Er hatte Schwierigkeiten, den Wendungen in der Unterhaltung des Admirals zu folgen. Er fühlte sich ein bisschen wie Alice in ihrem Kaninchenloch. Spielte Nogura mit ihm, bevor er ihm den Schlag versetzte? Kirk wünschte, er würde zur Sache kommen.

Nogura kicherte erneut. Er schien seine gute Laune wieder gefunden zu haben.

„Wissen Sie eigentlich, dass George und ich vor 30 Jahren zusammen auf der Abraham Lincoln gedient haben? Er war ziemlich grün, aber trotzdem beeindruckend. Sicherheit war die perfekte Wahl für George. Er war einer der zähesten, schlauesten und aggressivsten Männer, mit denen ich jemals zusammen gedient habe. Fast so zäh und schlau wie Ihre Mutter. Wie geht es Winona? Es ist eine Weile her, seit ich sie gesehen habe.”

Jim Kirk hatte nicht einmal gewusst, dass Admiral Nogura seine Mutter überhaupt kannte. Die Unterhaltung wurde seltsamer und seltsamer.

„Es geht ihr gut, Sir. Meine Mutter beschäftigt sich mit biologischer Forschung. Sie arbeitet an hybriden Tritical. Sie nahm das Projekt auf gleich nachdem sie das über meinen Vater erfahren hatte. Die Arbeit scheint ihr zu helfen.“

Kirk machte eine Pause, als er an seinen Vater dachte, verschollen, vermutlich tot. Er fragte sich, ob sie irgendwann herausfinden würden, was der Respite wirklich zugestoßen war.

„Es ist eine Schande, das mit George, Nun ja, wenn Sie sie wieder sehen, sagen Sie ihr, dass Chiro Sie grüßen lässt.“

Jim Kirk fragte sich kurzfristig, ob er zurück zum Krankenhaus musste, um seine Arzneimitteldosis neu zu justieren.

„Waren Sie jemals auf der Enterprise?“

Nogura wechselte erneut das Thema.

Kirk sah den Admiral an. Warum sollte er eine solche Frage stellen? Wenn er die Kariere seines Vaters kannte, so musste Nogura wissen, dass George Kirk unter Captain April auf der Enterprise gedient hatte. Er müsste sich denken können, dass ein stolzer Vater seinem Jungen Starfleets bestes, das erste Constitution Sternenschiff gezeigt hatte. Spielte der Admiral irgendein perverses Spiel mit ihm? Wenn dem so war, so hoffte Kirk, dass er bald aufhören und ihn von seiner misslichen Lage befreien würde.

„Ja, Sir“, antwortete Kirk. „Als ich ein Junge war, hat Captain April meinem Vater erlaubt, meinen Bruder und mich durch das Schiff zu führen. Sie ist wunderschön.“

„Sie ist mehr als wunderschön. Zuerst und vor allem ist sie das bestkonstruierteste Stück Ausrüstung in der Geschichte der Menschheit. Sie wird uns zu Orten bringen, von denen wir nur geträumt haben. Sie wird uns helfen zu lernen, was wir niemals zuvor gelernt haben.“

Jim Kirk fühlte einen Schauer seine Wirbelsäule entlanglaufen. Gerüchte einer Fünf-Jahresmission im tiefen Raum der Enterprise spukten seit Monaten in Starfleet herum. Christopher Pike würde der glücklichste Captain von Starfleet sein. Es hatte eine Zeit gegeben, vor Ghioge, als Kirk davon geträumt hatte, bei dieser Mission an Bord der Enterprise zu sein. Aber nicht mehr. Die Traurigkeit, die er empfand, machte es ihm unmöglich zu sprechen.

„Sie wird eine ganz besondere Art von Captain brauchen, mein Junge“, fuhr Admiral Nogura fort. „Chris Pike und ich waren uns einig, dass er nicht der Richtige dafür ist. Er ist ein guter Mann, ein brillanter Captain, aber er hat nicht die Leidenschaft zu erkunden. Nicht mehr. Wenn er denkt, dass er nicht der richtige Mann für diese Mission ist, dann ist er es auch nicht. Er wird zurück zu Starfleet Command kommen.“

Kirk bemühte sich, seine Überraschung nicht zu zeigen. Er versuchte sich vorzustellen, welche Umstände jemanden überzeugen konnten, das Kommando über einen Sternenschiff für die Bürokratie von Starfleet aufzugeben. Er schaffte es nicht. Her zwang seine Konzentration wieder auf den Admiral zurück, der nun mit einer Art von Ehrfurcht in der Stimme sprach, die Kirk niemals zuvor gehört hatte.

„Diese Mission wird anders sein als alle, die bisher von einem Sternenschiff übernommen wurde. Sie wird die Enterprise weit über die Grenzen des bekannten Raumes hinaus befördert, weit weg von den Regeln und Vorschriften, auf die wir alle trainiert sind. Die Enterprise braucht jemanden, der mit dem Unerwarteten umzugehen weiß. Jemanden, der sich nicht scheut, etwas Neues auszuprobieren, wenn das alte nicht funktioniert. Jemanden, der harte Entscheidungen dort draußen fällen kann, egal, was sie kosten. Jemanden, der Command nicht braucht, das ihm sagt, was richtig und was falsch ist. Sie braucht jemanden, der nicht versuchen wird, seine eigenen Entscheidungen in Frage zu stellen. Und, am aller wichtigsten, braucht die Enterprise einen Captain mit Leidenschaft, mit Antrieb und  dem Willen, dorthin zu gehen, wo niemand zuvor gewesen ist und sie und ihre Crew heil nach Hause zurück zu bringen.

Nogura wendete sich von den Fenstern ab und griff nach einem Päckchen mit Seidenpapier, das auf dem Schreibtisch gelesen hatte. Es war im Japanischen Stil gewickelt, das gefaltete Paper bildete höchst komplizierte Muster. Ohne ein Wort überreichte der Admiral es dem verwirrten jungen Mann vor ihm.

„Sie haben Ihr Schiff verloren, Kirk. Aber Sie haben alle richtigen Entscheidungen getroffen. Manchmal gewinnt man, indem man verliert. Command ist fast genau wie die Bucht da draußen. Ruhig an der Oberfläche, aber unterhalb der Ruhe lauern Gefahren, die einen zum Grund ziehen können. Manchmal, wie in Ghioge, kann man nicht alle Riffe vermeiden. Man muss wissen, welche einen töten und welche einen vorbeilassen. Öffnen Sie das Päckchen, mein Junge.“

Kirk schob die Schichten des empfindlichen Papiers vorsichtig beiseite. Ein goldenes Kommando-Shirt lag in der Verpackung.

„Es ist Ihres, wenn Sie es wollen.“ Nogura lächelte ihn an. “Falten Sie es auseinander.”

Mit zitternden Fingern hob Kirk das Shirt heraus. Auf seiner Brust war das unverwechselbare goldene Symbol der Enterprise dargestellt. Er hob das Shirt an und entfaltete es vollständig. An den Ärmeln befanden sich drei goldene Tressen. Für einen Moment schienen das Shirt und der Raum sich von ihm zu entfernen als er sich weigerte, die Realität dessen, was er in Händen hielt, zu verinnerlichen.

“Sie werden mir doch nicht ohnmächtig, oder Kirk?” Es sähe nicht gut aus, wenn der neue Captain der Enterprise bei seinem ersten offiziellen Auftritt in Ohnmacht fallen würde.“ Der Admiral schien mit den Augen zu zwinkern. Er hatte offensichtlich seine Freude an Kirks sprachloser Reaktion. „Nun, wir haben sicherlich alle Gerüchteküchen zum Narren gehalten. Ich werde einen ordentlichen Gewinn einstreichen, wenn Sie die Beförderung akzeptieren. Sie wollen sie, nicht wahr?

Jim Kirk war komplett sprachlos. Er sah auf die das Shirt herab, dann auf zu dem lächelnden Admiral. Er nickte. Er konnte einfach nicht sprechen.

„Ich nehme das als ja. Die Enterprise kann das Raumdock in 6 Wochen verlassen. Sie haben drei Wochen, um sich zu erholen. Sie werden sich dann bei Ihrem Schiff melden, um das Kommando über die Enterprise und die erste Fünf-Jahres-Mission in der Geschichte von Starfleet zu übernehmen. Feiern Sie, wenn Sie das Kommando übernehmen. Und Kirk…“

Kirk nickte.

„Laden Sie Ihre Mutter ein.“

Kirk nickte erneut.

Der Admiral kicherte.

„Ich hoffe, dass Sie sprechen können, wenn die Zeit gekommen ist, dass Raumdock zu verlassen. Nun ziehen Sie das Shirt an. Geben Sie den Gerüchtküchen etwas, worüber Sie sich die Mäuler zerfetzen können.

Kirk streifte sich das alte Shirt ab und zog das neue Kommado-Hemd über seinen Kopf. Er konnte sich selbst nicht davon abhalten, an den goldenen Tressen herumzufingern. Er sah auf, um den Admiral zu sehen, der ihm mit einem amüsierten Gesichtsaudruck zusah.

„Machen Sie mich stolz, mein Junge. Machen Sie Ihre Familie stolz. Und, am allerwichtigsten, tun Sie, was Sie für richtig halten. Egal, was die anderen sagen. Folgen Sie Ihren Instinkten. Die haben sich bis jetzt als gut erwiesen. Schwer, mit dem jüngsten Captain in der Geschichte von Starfleet zu argumentieren. Oh, und Kirk…“

Jim Kirk nickte abermals.

„Wegtreten.“

Jim Kick zog sich aus dem Stuhl und nahm Haltung an. Er kämpfte darum, Wörter zu finden, die er sagen sollte. Aber er war einfach überwältigt. Ihm fiel nichts ein. Außer dem offensichtlichen.

„Danke, Admiral.“

Seine Stimme hörte sich fremd in seinen eigenen Ohren an, so als würde sie von einem Ende eines Tunnels kommen. Kirk zitterte nur ein bisschen, als er sich umdrehte, um den Raum zu verlassen.

„Captain Kirk.“

Jim Kirk´s Atem verließ seinen Körper. Es war das erste Mal, dass jemals jemand ihm bei diesem Namen genannt hatte. Er hatte davon geträumt, seitdem er ein Junge war. Manchmal, spät in der Nacht, wenn er nicht hatte schlafen können, hatte er im Bett gelegen und den Namen sanft vor sich hin gesprochen. Er hatte das immer gewollt. Er wusste, dass er sehr nahe dran gewesen war, seinen Traum zu verlieren. Und nun hatte er ihn zurück. Alles, was er sich jemals vorgestellt hatte, alles, wovon er geträumt hatte, wofür er gearbeitet habe.

Er war hin und her gerissen zwischen dem Wunsch, dass dieser Moment für immer währen möge und dem Drang, gleich mit dem anzufangen, was vor ihm lag.

„Ja, Admiral?“

„Ich wollte es nur ausprobieren. Es hat einen schönen Klang, denken Sie nicht auch?“

„Oh,  ja Sir. Das denke ich in der Tat.“

Die beiden Männer tauschten ein letztes Lächeln aus, jeder fragte sich, was kommen würde, und jeder war sicher, das, was immer es auch sein würde, es ein großes Abenteuer war.

*ENDE*


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Story by Nesabj, Nesabj@comcast.net | Original Version ("First and Foremost") in English | http://mywebpages.comcast.net/nesabj/
Übersetzung: Zelda Scott, http://www.sttos.de | Zelda.Scott@web.de